Meine Wege - Informationen zu Jakobswegen

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Karte mit meinen Jakobswegen

May the road rise to meet you
May the wind be always at your back
May the sun shine full upon your face
May the rain fall soft upon your fields
Until we meet again
May God hold you
In the hollow of His hand.


Irish Blessing


Quien va a Santiago
y no al Salvador
visita al criado
y olvida al Senor

(Span. Sprichwort)

Seit 1999 bin ich fast jedes Jahr auf den Spuren des hl. Jakobus unterwegs.

In den Jahren 1999 und 2000 war ich mit dem Fahrrad auf dem Camino Frances nach Santiago unterwegs. 1999 von Pamplona bis Leon. Dann war die Ausrüstung wegen extrem schlechten Wetters nicht mehr brauchbar. Nach Austausch einiger Kleidungsstücke bin ich 2000 von Leon bis Santiago gefahren. Das Wetter war noch schlechter, Regen, Hagel und Schnee waren meine Begleiter, aber die Kleidung hat gehalten; insbesondere wasserdichte Strümpfe, Gore-Tex-Überschuhe und ebenfalls absolut wasserdichte Motorrad-Handschuhe.

In den Jahren darauf war ich wieder auf dem Camino - nun per Fuß - unterwegs.

2001 und 2002 war auf dem Camino Frances traumhaftes Wetter. 2004 war es recht kalt, etwas Regen, Schnee und Hagel fehlten auch nicht; insgesamt hat es sich aber wie immer gelohnt.

Da die Anzahl der Pilger auf dem Camino Frances immer weiter angewachsen ist, habe ich mich nach einer Alternative umgesehen. 2006 habe ich dann - hoffentlich nicht zum letzten Mal - den Caminho Portugues von Porto aus nach Santiago unter die Füße genommen. Außerdem bin ich zum ersten Mal nicht im April, sondern Ende Mai/Anfang Juni gegangen. Wer etwas mehr Ruhe als auf dem Camino Frances sucht, ist hier sicher richtig.

Über Ostern 2007 war ich wieder auf Jakobus - und römischen - Spuren unterwegs. Dieses Mal auf der Via de la Plata von Sevilla nach Merida. 2008 folgte dann über Ostern die Fortsetzung nach Salamanca und im Hochsommer dann der kleine Rest nach Santiago.

Über Pfingsten 2009 bin ich 15 Tage von Irun nach San Vicente de la Barquera auf dem Camino del Norte gepilgert. Im August 2009 bin ich dann von San Vicente de la Barquera nach Santiago gepilgert.

Im hl. Jahr 2010 hatte ich über Pfingsten nicht allzuviel Zeit. Die Wahl fiel nochmals auf den Caminho Portugues ab Porto. Die Infrastruktur ist wesentlich besser als vor vier Jahren, aber auch die Zahl der Pilger ist wesentlich höher gewesen.

Zwischen den Jahren 2010 und 2011 gönnte ich mir den Luxus des Winterpilgerns auf dem Camino Fisterra y Muxía.

In den Pfingstferien war ich mit einigen meiner Schüler wiederum von Portugal nach Spanien unterwegs. Als "Pilgerführer" ist das eine neue Erfahrung.

Im August 2011 habe ich den Camino Primitivo ab Oviedo unter die Füße genommen. Hier findet man noch die Einsamkeit, die es auf den bekannteren Wegen nicht gibt. Dafür sind die Anforderungen meiner Meinung nach deutlich höher.

Im Sommer 2012 starte ich in Leon auf dem Camino Frances, um in Ponferrada auf den Camino Invierno abzubiegen. Hier bin ich auf dem kompletten Weg ganz alleine. Selbst Einheimische wissen oft nicht, dass durch ihr Dorf ein Camino de Santiago führt. Die Etappen sind nicht gut gekennzeichnet, die Infrastruktur nicht besonders gut. Wer mit hoher Sicherheit acht Tage alleine unterwegs sein will und etwas Spanisch kann, ist hier möglicherweise richtig. GPS-Daten habe ich aufgezeichnet.

2013 steht wieder einmal der Camino Frances auf dem Programm. Da ich nicht beliebig lange Urlaub habe, pilgere ich über Pfingsten von Saint-Jean-Pied-de-Port nach Burgos. Das sind nur 8 Urlaubstage.
Das Wetter ist eher schlecht. Die Route Napoleon ist gesperrt und ich muss über das Valcarlos ausweichen. So bleibt für die Zukunft noch etwas offen. Im Sommer gehe ich dann in 17 Tagen bei bestem spanischem Sommerwetter von Burgos nach Santiago.

Über den Jahreswechsel 2014/2015 begehe ich die beiden Varianten des Camino Ingles von Ferrol und A Coruna. In den acht Pilgertagen bin ich alleine unterwegs.

Anlässlich meiner Pensionierung gehe ich im August und September 2015 meinen Camino Zigzag - eine Kombination aus diversen Jakobswegen.

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